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Erstes Projekt der Schwetzinger Wohnbaugesellschaft: In der Lindenstraße entsteht ein modernes Wohnhaus 
mit sechs Einheiten

Mit dem offiziellen Spatenstich am 1. Dezember geht das erste Projekt der neu gegründeten Schwetzinger Wohnbaugesellschaft GmbH & Co.KG (SWG) an den Start. Entstehen wird ein modernes Wohnhaus mit sechs Einheiten, Standort ist die Lindenstraße 56 am Rondell. Der Baubeginn ist auf Januar 2021 terminiert, die Mieter sollen nach dem Willen der Planer ihre Wohnungen rund ein Jahr später bereits beziehen können. Die anvisierte Zeitplanung setzt allerdings moderate Wetterverhältnisse während der bevorstehenden Wintermonate voraus.

Spatenstich in der Lindenstraße
Spatenstich zum Projekt Lindenstraße 56 der Schwetzinger Wohnbaugesellschaft, Bildunterschrift v.l.n.r: Architekt Christopher Ansorge, OB und Vorsitzender des Aufsichtsrates Dr. René Pöltl, die Aufsichtsratsmitglieder Dr. Kathrin Vobis-Mink und Karl Rupp, SWG-Geschäftsführer Patrick Körner.
Bildrechte: SWG GmbH & Co.KG, Schwetzingen. Veröffentlichung: kostenfrei

„Das neue Wohnhaus bietet Wohnungsgrößen von 52 Quadratmeter bis 66 Quadratmeter, alle Wohnungen im Erdgeschoss sind in altersgerechter Form ausgeführt und komplett barrierefrei. Dieser Punkt war uns besonders wichtig, denn wir werden die vorhandenen Kompetenzen und Erfahrungen aus dem Bereich der Inklusion bei zukünftigen Projekten auf jeden Fall mit einbeziehen. Die Dachwohnungen werden als Maisonette ausgebaut, sämtliche Wohnungen verfügen über Balkone oder Terrassen. Die entsprechenden Stellpätze sind oberirdisch auf dem Grundstück angelegt, im Gebäude selbst haben wir ausreichend Platz für Fahrräder vorgesehen“, erläutert Patrick Körner. Der Geschäftsführer der Schwetzinger Wohnbaugesellschaft hat gemeinsam mit dem verantwortlichen Architekten Christopher Ansorge ein ansprechendes Projekt auf den Weg gebracht, das durch seine Qualitätsstandards und besonders auch durch seine energetische Versorgung überzeugt. „Die Energieversorgung erfolgt mittels Solarthermie und einer modernen Gas-Therme“, sagt Körner und freut sich, dass seine fachlichen Kompetenzen hier zum Einsatz kommen. Der 38jährige Dipl.- Betriebswirt verfügt aufgrund seiner Ausbildung und seines bisherigen beruflichen Werdeganges über fundierte Kenntnisse im Bereich der regenerativen Energien und Technologien, die er seit 2014 als kaufmännischer Assistent der Geschäftsführung bei den Stadtwerken Schwetzingen einbringt. „Regenerative Energien und zukunftsorientierte Technologien sind im Sinne des lokalen und regionalen Klimaschutzes sowohl bei unseren Neubauprojekten als auch bei anstehenden Sanierungen gesetzt“, verspricht Körner.

Preiswerter Wohnraum als Unternehmensziel

Dass die Aktivitäten und Projekte der Schwetzinger Wohnbaugesellschaft vorrangig der kommunalen Daseinsvorsorge dienen, das hebt Oberbürgermeister Dr. René Pöltl hervor. „Wir wollen zusammen mit der SWG bezahlbaren Wohnraum in Schwetzingen schaffen, der vom privaten Immobilien- und Wohnungsmarkt derzeit nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung gestellt wird“, betont der OB. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates begleitet er die Projekte der Schwetzinger Wohnbaugesellschaft gemeinsam mit Karl Rupp (SFW), Dr. Kathrin Vobis-Mink (Bündnis 90/Die Grünen), Sarina Kolb (CDU) und Robin Pitsch (SPD), die als Aufsichtsräte die Interessen des Gemeinderates einbringen und vertreten. Dem Aufsichtsrat und der Stadt Schwetzingen als Alleingesellschafterin sind gemäß Satzung der SWG grundlegende Zuständigkeiten vorbehalten.

Beim Projekt Lindenstraße 56 kommt die angestrebte Maxime „bezahlbarer Wohnraum“ gleich voll zur Geltung. „Mit neun Euro pro Quadratmeter liegen wir erkennbar deutlich unter dem aktuellen Marktpreisniveau für Neubau-Mietwohnungen“, sagt Dr. Pöltl und weist darauf hin, dass die Stadt Schwetzingen gemäß Gemeinderatsbeschluss das Projekt Lindenstraße jährlich mit 25.000 Euro bezuschusst. „Sonst könnten wir diese Wohnungen nicht zu den gewollt moderaten Mietpreisen anbieten, und die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum ist ja unser gemeinsames Ziel. Das haben wir hier gleich beim ersten Projekt der SWG eindrucksvoll manifestiert“, so der OB.

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Verträge sind unterzeichnet: Schwetzinger Wohnbaugesellschaft GmbH & Co. KG 
nimmt ihre Arbeit auf

Ausgangsbasis

Die Stadt Schwetzingen verfügt aktuell über einen Bestand von rund 350 kommunalen Wohnungen, die zu günstigen Konditionen vermietet werden. Dieser Bestand soll kontinuierlich weiter ausgebaut werden. Damit die Schwetzinger Wohnbaugesellschaft GmbH & Co. KG zu Beginn des Geschäftsjahres 2020 über Einnahmen und einen Vermögensbestand verfügt und damit handlungsfähig ist, bringt die Stadt Schwetzingen die so genannten „Thienhaus-Häuser“ in die Gesellschaft ein. Dabei handelt es sich um vier Häuser mit insgesamt sechzig Wohnungen.


Unternehmenszweck und Ziele

Sämtliche Aktivitäten und Projekte der Schwetzinger Wohnbaugesellschaft GmbH & Co. KG dienen ausschließlich der kommunalen Daseinsvorsorge. Darüber hinaus kann die SWG Grundstücke im Stadtgebiet erwerben und einer kommunalen Entwicklung zuführen sowie erforderliche Sanierungsmaßnahmen im eigenen Wohnungsbestand durchführen. Eine Konkurrenz zum privatwirtschaftlichen Wohnungsmarkt besteht nicht. Vielmehr wird bezahlbarer Wohnraum entstehen, der vom privaten Immobilien- und Wohnungsmarkt derzeit nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung gestellt wird.

Luftaufnahme von Schwetzingen

Mit der Gründung der Schwetzinger Wohnbaugesellschaft GmbH & Co. KG ist langfristig sichergestellt, dass Entscheidungen über Mietpreisanpassungen, Mietpreise für neuen Wohnraum und Investitionen in kommunaler Hand bleiben. Der Wohnungsbestand der Stadt Schwetzingen wird unter kommunal-sozialen Aspekten verwaltet und weiter entwickelt. Als Alleingesellschafterin der Schwetzinger Wohnbaugesellschaft GmbH & Co.KG trifft die Stadt Schwetzingen in allen genannten Bereichen die grundlegenden Entscheidungen.


Geschäftsführung und Aufsichtsrat

Zum Geschäftsführer der Schwetzinger Wohnbaugesellschaft GmbH & Co. KG ist Patrick Körner bestellt. Der 37jährige studierte Dipl.-Betriebswirt agiert seit 2014 als kaufmännischer Assistent der Geschäftsführung der Stadtwerke Schwetzingen. Patrick Körner verfügt aufgrund seiner Ausbildung und seines beruflichen Werdeganges über umfangreiche Erfahrungen und die entsprechende Expertise für diese Funktion. Insbesondere seine fundierten Kenntnisse im Bereich der regenerativen Energien und Technologien werden sowohl bei Neubauprojekten als auch bei anstehenden Sanierungen im Sinne des lokalen und regionalen Klimaschutzes zum Einsatz kommen.

Der Aufsichtsrat der Schwetzinger Wohnbaugesellschaft GmbH & Co. KG besteht aus fünf stimmberechtigten Mitgliedern (Oberbürgermeister/in und vier Mitglieder des Gemeinderates). Dem Aufsichtsrat und der Stadt Schwetzingen als Alleingesellschafterin sind grundlegende Zuständigkeiten vorbehalten.